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Narben – häufig übersehene Krankheitsursache

Das kennen nicht nur erfahrene Heilpraktiker, die Therapie läuft anfangs erfolgreich, dann stockt die Behandlung. Es geht nicht weiter, der Patient ist genervt, die Mittel sprechen nicht an, ein neuer Weg wird eingeschlagen, aber auch hier verändert sich der Gesundheitszustand nur marginal. Hier haben wir es wahrscheinlich mit einer Blockade, mit einem Störfeld zu tun, das die Behandlung behindert.

Eines der möglichen Störfelder soll heute Thema meines Blogbeitrages sein: Narben. Sie sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern oft ein zentrales Thema, da in ihnen Erinnerungen, Traumata und auch Toxinwirkungen „gespeichert“ sind. Sie können, auch wenn sie klein sind, körperliche und psychische Beschwerden und chronische Erkrankungen erzeugen bzw. verschlimmern.

 

Warum ist das so?

Narben entstehen i. d. R. durch Verletzungen von gesundem Gewebe. Der Körper bildet dann an den nicht mehr intakten Stellen eine Art Ersatzgewebe bzw. Narbengewebe aus. Dadurch können wichtige Energieleitbahnen die sog. Meridiane irritiert, aus ihrem Gleichgewicht gebracht oder sogar blockiert werden. Narben stören also nicht nur den Energiefluss, sondern behindern die Informationsübermittlung zwischen den Zellen, es kommt zu Regulations- und Funktionsstörungen (mangelnde Versorgung, Rückstau), im gleichen oder auch im benachbarten Körpersegment oder sogar auf der anderen Körperseite.

 

Wie kann das sein?

Narben sind über Bindegewebe, unser vegetatives Nervensystem und Faszien (Faszien umhüllen wie eine hauchdünne Küchenfolie Muskeln und Organe, auch Bänder und Sehnen und zählen zu dem körperumspannenden Netzwerk) mit dem Rest des Körpers verbunden.

 

Gestörte (oder verklebte) Narben erzeugen oft individuelle Beschwerdebilder, die oft zu keiner Diagnose passen wollen und die oftmals von der Schulmedizin als „psychosomatisch“ fehldiagnostiziert und fehlbehandelt werden. So sind dieses u.a. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Empfindungsstörungen, Energiemangel, Durchblutungsstörungen, Wetterfühligkeit, Abwehrschwäche, Depressivität, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden.

 

Welche Traumata können in Narben gespeichert sein?

  • Angst, z.B. um das Baby bei einem Notkaiserschnitt oder generell Angst, die Operation nicht zu überleben
  • Seelische Verletzungen der Weiblichkeit (Uterus-, Brust-OP)
  • „Posthypnotische Aufträge“ z.B. wegen negativer Prognoseäußerungen von Behandlern vor, während oder nach der OP (wenn auch der Körper betäubt ist, die Psyche ist wach)
  • Entwertende Erfahrungen während der Heilungsphase
  • „out of Body“ Erfahrung, da bewusste oder unbewusste Schmerzerfahrungen, vor, während und nach der OP, Unfällen, flache Narkosen oder zu frühe Ausleitung der Narkose nicht ausgehalten werden konnte
  • Kontrollverlust
  • und vieles mehr

 

Frauen leiden hier besonders unter den Narben nach Kaiserschnitt-OP, sämtlichen Operationen an den Geschlechtsorganen, Brustkrebs-OP, Stanzbiopsie, Bauchspiegelungen, Schilddrüsen-OP, Hallux-valgus-OP, Gallen-OP sowie Muttermalentfernungen.

 

Unterbauchnarben durchbrechen den Energiefluss fünf großer Meridiane (wer sich für TCM interessiert = Konzeptionsgefäß, Nieren-, Leber-, Milz-Pankreas- und Magenleitbahn). Hieraus entstehen oftmals: allgemeines Schwächegefühl, Schmerzen, Depressionen, Schilddrüsenstörungen aber auch Blasenerkrankungen und Gelenkbeschwerden.

 

Manchmal können wir die Störung mit bloßem Auge sehen. Die Narbe ist verhärtet, geschwollen, es kommt zu Narben-Wucherungen, wir finden „Löcher“ oder Verzeihungen im Gewebe, Rötungen, Taubheit in der Region. Wenn Gewebe während der Operation nicht genau genug aneinander gelegt wurden, entstehen oft Störwirkungen, da die Zellschichten sich untereinander nicth „verstehen“. Genauso auch, wenn Meridiane unterbrochen wurden. Was wir nicht mit bloßem Auge erkennen können, sind Toxinbelastungen der Narbe. Das betrifft Narben nach Impfungen, Eiterungen, Drainagen, Tierbissen oder Insektenstiche bzw. wenn sie nicht mit chemischen Stoffen, sondern mit Metallen oder anderen Fremdkörpern kontaminiert wurden oder mechanisch irritiert werden z.B. durch Piercings (hier gilt besonders das Bauchnabel-Piercing als Störfeld Nummer 1)

 

Wenn ich im Gespräch mit der Patientin ein Narbenstörfeld identifiziere, dann schlage ich eine Narben-Entstörung vor. Die Narbe wird „unterflutet“, d.h. in die Narbe wird in wenigen Sitzungen ein Lokalanästhetikum gespritzt.

 

Und wie wirkt das?

Hierdurch wird das elektrische Aktionspotential der Narbenzellen normalisiert, die Energieleitblockade kann gelöst werden. Ferner kann durch wiederholte Injektionen einer Flüssigkeit in das Narbengewebe oder durch eine Schröpfkopfbehandlung und Moxibustion das Narbengewebe aufgelockert werden und Blockaden lassen sich zusätzlich lösen.

Seelisch kann die Narben-Entstörung mit Homöopathie und BachBlüten und Gesprächen begleitet werden.

Mit einer naturheilkundlichen Pflegecrème wird die Therapie abgerundet.

 

Am besten Sie beginnen schon vor einer geplanten Operation mit der Vorbereitung. Gerne informiere ich Sie.

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