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Hitzefrei durch die Wechseljahre

Wann beginnen die Wechseljahre und vor allem: Wie lange dauern Wechseljahre? Wie so häufig ist beides sehr individuell, manchmal zeigt sich eine Ähnlichkeit zum mütterlichen Erleben, aber schon die Jahre vor den Wechseljahren sind prägend.

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Frau in Deutschland greift zur Hormonersatztherapie

Woher weiß ich, dass ich in den Wechseljahren bin?

In den meisten Fällen werden die ersten Anzeichen der Wechseljahre zwar um das 50. Lebensjahr spürbar, aber der Beginn des Klimakteriums ist auch schon deutlich früher möglich (etwa ab 45) . Meist geprägt von Zyklusunregelmäßigkeiten. Die Menopause (d. h. ein Jahr nach der letzten Blutung) tritt in den Industriestaaten um das 50. Lebensjahr auf.

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der Frauen hat eine unerkannte Schilddrüsenstörung

Was passiert in den Wechseljahren?

Nicht der niedrige Stand der Hormone ist verantwortlich für die Beschwerden, sondern das Ungleichgewicht. Die Abnahme der Geschlechtshormone (zuerst reduziert sich das Wohlfühlhormon Progesteron) führt dazu, dass die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) vermehrt Botenstoffe ausschüttet. Diese sollen die Eierstöcke weiter stimulieren, um weiterhin Hormone auszuschütten. Doch verdient dürfen sie sich langsam zur Ruhe begeben, ihre Leistung nimmt immer mehr ab. Die hohe Menge an stimulierender Botenstoffen ist der eigentliche Auslöser für typische Wechseljahresbeschwerden wie Schwitzen, innere Unruhe oder Stimmungsschwankungen.

Ein Hormonungleichgewicht kann viele Gesichter haben, sind doch einige von den genannten Beschwerden „altersbedingt“. Die Darmfunktion lässt nach, Haut und Haare benötigen mehr Pflege, Hitzewallungen können auf Schilddrüsenstörungen oder Stressbelastungen hinweisen.

Frauen ab 40 Jahren leiden deutlich häufiger an Schilddrüsenstörungen als Männer und sind sich dessen oft nicht bewusst. Die Beschwerden schleichen sich meist langsam ein – Gewichtszunahme, depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit, Haut- & Haarveränderungen, um nur einige zu nennen. Eine Östrogen-Dominanz (klassisch für die Prämenopause) kann ein Auslöser für die Schilddrüsenunterfunktion im Rahmen der Wechseljahre sein. Möglicherweise kommt noch ein Cortisol-Ungleichgewicht durch permanten Stressbelastung hinzu.

Ein klassischer Fall für unsere Hormondreieck. Alle drei Organe nehmen Einfluss auf einander und kommunizieren regelmäßig.

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Der Frauen leiden unter Hitzewallungen

Was kann ich bei Beschwerden in den Wechseljahren tun?

Die guten Nachrichten: Rund 1/3 der Frauen verspürt einen Wandel, aber benötigt keine medizinische Unterstützung. Für ein weiteres Drittel der Frauen stehen in der Naturheilkunde ein weitreichendes Spektrum zur Unterstützung und Linderung von Symptomen in den Wechseljahren zur Verfügung. Die hormonelle Regulation erfolgt über eine Verordnung von Phytohormone und oder bio-identischen Hormone.

Mein Ziel ist es, Frauen dabei zu unterstützen bewusst Veränderungen bei sich wahrzunehmen und somit auch eine Entwicklung auf allen Ebenen zu durchleben. In der anthroposophischen Medizin wird dieser Lebensabschnitt mit Wandlung und Reifung gleichgesetzt. Also ein aktiver Prozess. „Ein neues Gleichgewicht will gefunden und errungen werden – in leiblicher, seelischer und auch geisti­ger Hinsicht. Ein Übergang von einer mehr körpergebundenen zu einer körperlichen, sozialen und spirituell frei­eren Lebensphase findet statt“ spricht Franziska Römer in der schweizerischen Zeitschrift „Ganzheitsmedizin“ passend.

Das letzte Drittel aller Frauen schließlich benötigen Schulmedizinische Hilfe. Sollte das bei Ihnen der Fall ein, berate und empfehle ich zu den schonendsten Verfahren. Denn Hitzewallungen können ganz schön energieraubend sein.

Aus eigener Lebenserfahrung führe ich emphatisch und zugewandt auf Wunsch ein Gespräch zu ihrer aktuellen Situation, den bestehenden/vergangene Belastungen und die Formulierung einer positiven Aussicht auf den nächsten Lebensabschnitt. Sollten hierbei ungelöste oder belastende Themen auftauchen, die behandelt werden möchten, erhalten Sie Impulse und Kontakte zu entsprechenden Kolleg:Innen.

„Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen“

Buddha

Kontaktieren Sie mich, wenn Sie folgende Fragen haben:

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Wie erkenne ich, dass ich schon in den Wechseljahren bin

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Was kann ich bei Wechseljahrsbeschwerden an meinem Lebensstil ändern

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Was gibt es außer Hormonen in den Wechseljahren natürliches

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Welche Symptome passen zu Wechseljahren

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Übersicht über meine Testverfahren

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Wechseljahre Diagnostik
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Welche Erfahrungen haben meine Patientinnen in den Wechseljahren gemacht?

„Ich möchte keine Hitzwallungen“, mit diesen Worten kam Anja (46 J.) in meine Praxis. Ihr Zyklus war relativ stabil, allerdings litt sie unter Schlafstörungen und Gelenkbeschwerden. Ich fühle mich gar nicht mehr ich-selbst. Ein Hormonspeicheltest gab Klarheit. Obwohl der Zyklus noch regelgerecht erschien, war das Progesteron bereits deutlich abgefallen. Ein Beweis für die Symptome. „Also bin ich schon in den Wechseljahren und warum habe ich noch keine Hitzewallungen?“, fragte sie erstaunt. Hitzewallungen sind ein Problem es abfallenden Östrogens. Das ist bei Ihnen noch nicht der Fall. Mit einer sanften Hormontherapie, Ernährungsumstellung und Stressprävention konnte Anja das Leben wieder genießen und gewinnt mehr Vertrauen in sich und ihren Körper. Mittlerweile freut sie sich auf das Leben nach den Wechseljahren.

Martina (50 J.) kam mit einem besonderen Anliegen. Ihr Leben lang nahm sie die Pille und vor 5 Jahren überredete sie ihr Gynäkologe, auf die Hormonspirale zu wechseln, um so die Wechseljahre zu „umgehen“. Sie könne, nach seiner Aussage auch noch länger liegen. Jetzt fühlt sie sich immer „unwohler“ damit. Ich freue mich immer über solche Zeichen des Körpers. Frauen sind sehr intuitiv unterwegs und wissen eigentlich recht gut, was wirklich in ihnen vorgeht. Wir einigten uns darauf, die Spirale entfernen zu lassen und im Anschluss eine Entgiftungskur zu starten und die hormonellen Regelkreis zu entlasten. Nach 3 Monaten testen wir die Hormone im Speichel und fanden eine akute Nebennierenbelastung mit deutlich erhöhtem Cortisol. Ein hoher Cortisolspiegel blockiert die Progesteron-Rezeptoren. Häufig leiden Frauen unter einer verschobenen Stressachse nach langjähriger Hormoneinnahme.

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