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PMOS (PCOS) ganzheitlich behandeln

Das Polyendokrine Metabolische Ovarialsyndrom (PMOS) – vielen Betroffenen noch als PCOS bekannt – zählt zu den häufigsten Hormon- und Stoffwechselstörungen. Möchtest du PMOS oder PCOS ganzheitlich behandeln – mit oder ohne Insulinresistenz. Wir setzen in meiner Praxis an den individuellen Ursachen deines Stoffwechsels und Hormonsystems an.

Der alte Name Polyzystisches Ovarialsyndrom greift zu kurz: PMOS ist keineswegs eine reine Erkrankung der Eierstöcke, sondern betrifft das feine Zusammenspiel von Hormonsystem, Stoffwechsel und Lebensstil. PMOS ist nicht als isoliertes Symptom, sondern im Gesamtzusammenhang deines Körpers zu betrachten.

PMOS wird als Diagnose dann gestellt, wenn mindestens zwei der folgenden Rotterdam-Kriterien auf eine Frau zutreffen

  1. Zyklusstörung (d.h. entweder keine Periode oder Abstände der Blutungen > 35 Tage bis weniger als eine Menstruationsblutung im letzten halben Jahr)
  2. Polyzystische Ovarien (nach der neuesten Definition müssen 12 oder mehr unreife Eibläschen (Zysten) von einer Größe zwischen 2-9 mm Durchmesser in mindestens einem Eierstock nachweisbar und/ oder mindestens ein Eierstock größer als 10 ml sein). Alternativ: Da der Ultraschallbefund nicht zwingend vorhanden sein muss, kann bei Erwachsenen auch ein erhöhter Wert des Anti-Müller-Hormons (AMH) im Blut als Kriterium herangezogen werden.
  3. Sichtbare Symptome wie männlicher Behaarungstyp (Hirsutismus an Oberlippe, Kinn, Brust oder Bauch), hartnäckige Akne oder hormonell bedingter Haarausfall. Laborchemisch: Nachweis erhöhter Androgenspiegel (z. B. freies Testosteron) im Blutbild.

Ausschlussprinzip: Da Krankheiten wie eine Schilddrüsenunterfunktion, ein frühzeitiges Einsetzen der Wechseljahre oder das Adrenogenitale Syndrom (AGS) ähnliche Beschwerden verursachen, müssen diese über Bluttests (z. B. TSH-Wert) ausgeschlossen werden.

Verbunden mit den o.g. Kriterien sind

  • Neigung zu Gewichtszunahme oder Schwierigkeiten beim Abnehmen (vor allem im Bauchbereich)

  • Heißhungerattacken und Energietiefs nach den Mahlzeiten

  • Chronische Müdigkeit und Stimmungsschwankungen

Zwischen 8 -13 % der Frauen im gebärfähigen Alter sind von PMOS betroffen. Bei übergewichtigen/adipösen Frauen mit PMOS steigt dieser Anteil auf bis zu 80 % bis 95 %. Auch bei schlanken Frauen mit PMOS (“Lean PMOS”) lässt sich bei etwa 30 % bis 40 % eine peripher veränderte Insulinsensitivität/ Geweberesistenz nachweisen.

Insbesondere für Frauen mit einem Kinderwunsch ist die, mit PMOS einhergehende, mangelnde Fruchtbarkeit eine große Belastung und mit viel Angst verbunden. Aber auch andere unangenehme Erscheinungen wie Haarausfall, vermehrte Körperbehaarung, Akne oder Gewichtszunahme sind für die Frauen, die sich an mich wenden, ein großes Thema. Leider wird eine tiefergehende Diagnostik nicht durchgeführt, sondern schnell wieder die Pille empfohlen.

PCO_Syndrom Cyclotest
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Der Frauen leiden an einer (nicht entdeckten) Insulinresistenz

Wie sicher ist eine PMOS Diagnose?

Da PMOS ein System-Ungleichgewicht darstellt, reicht ein symptomatischer Ansatz meist nicht aus. Die ganzheitliche Regulationsmedizin setzt an den tieferen Ursachen an.

Frauen, die mit diesem “Stigma” oder Unwissenheit verängstigt wieder zur Pille greifen, glauben, sie seien unfruchtbar. Ja! Zwar kann PMOS das Schwangerwerden durch unregelmäßige Eisprünge erschweren, durch eine gezielte Regulierung des Stoffwechsels und des Hormonhaushalts lässt sich die Fruchbarkeit jedoch sehr gut unterstützen. Häufig zeigen sich nach einer fundierten Diagnostik andere Gründe für ausbleibende Menstruation und Begleitsymptome (z. B. Post-Pill Syndrom, Stress oder frühzeitige Wechseljahre). Ich gehe diesen möglichen Ursachen auf den Grund.

Viele der Frauen, die meine Praxis aufsuchen, berichten mir, dass die Diagnose PMOS sehr früh nach dem Absetzen der Pille gestellt wurde. Oft hatten sie  die Pille schnell nach der Menarche (erste Regelblutung) begonnen, häufig das Präparat gewechselt  oder sogar “durchgehend” genommen. Hier setzt meine Vermutung an: „Wird die Diagnose PMOS zu schnell oder leichtfertig gestellt für das – im Grunde verständliche – „Hormonchaos“ nach dem Absetzen der Pille.

Auch die Fachärztin für Gynäkologie & Geburtshilfe, Ärztin für Naturheilverfahren und Autorin Dr. Dorothee Struck kennt diese Schnellschüsse, denn mehr als die Hälfte der Patientinnen, die mit dem „Label“ PMOS (PCO-Syndrom) in ihre Praxis kommen, haben gar keins und oft nicht mal eine vollständige Diagnostik hinter sich.

In meiner Praxis prüfen wir daher ganz genau, ob es sich bei Ihren Beschwerden wirklich um PMOS handelt oder ob andere Themen wie Schilddrüse, Nebennieren, Darm oder Leberüberlastung mit verantwortlich sind. Erst dann können wir eine exakte Therapie besprechen.

Für mich ist PMOS ein Ausschlussdiagnose!

Das können Sie selbst prüfen: Falls es also vor der Einnahme der Pille keine Anzeichen für PMOS gab und es erst nach dem Absetzen vermutet wird, werfen Sie einen genauen Blick auf die Art der Diagnose.

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Der Frauen haben parallel eine (nicht entdeckte) Schilddrüsenerkrankung

Kann PMOS auch wieder verschwinden?

Wenn es eben eine „getarnte“ Form des PMOS war, kann es auch wieder verschwinden. Ist es ein „echtes“ PMOS gibt es die Möglichkeit der sanften hormonellen Regulation, die immer versucht werden sollte, bevor dann als letzte Möglichkeit die Pille / Metformin erwogen werden.

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Frauen leiden ca. an PMOS

Was hilft bei PMOS

Der wichtigste Schritt ist es häufig, den eigenen Regelkreises über die Hypophyse anzuregen, um dem Körper Zeit zu geben, sich selbst zu regulieren, nachdem er so lange unter der Kontrolle der Pille stand. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich selbst zu regulieren (Link Pille absetzen)
In der weiteren Therapie prüfen wir in Zusammenarbeit mit einem/einer Endokrinolog:in, inwieweit eine hormonfreie Behandlung erfolgsverbrechend ist oder ob eine hormonelle Therapie sinnvoller ist. Aus meiner Praxiserfahrung weiß ich, dass der weibliche Körper sehr sensibel auf „seinen“ individuellen Rhythmus reagiert.

Eine Blutzucker-stabilisierende Ernährung mit niedrigem glykämischem Index senkt den Insulinspiegel nachhaltig. Dadurch wird die überschüssige Testosteronproduktion in den Eierstöcken gedrosselt.

Und so individuell wie Sie als Frau sind, so unterschiedlich können auch die Ursachen für die ausbleibende Regel sein. Ernährung, Sportarten, Hormone, Schilddrüse oder wegen Stress geschwächte Nebennieren können einige dieser Ursache darstellen. Nur selten hingegen liegen wirkliche Organschäden vor.

Kontaktiere mich gern, wenn du zum Beispiel folgende Fragen habst:

2_PCOSIst meine Diagnose PMOS (PCOS) wirklich gerechtfertigt?

2_PCOSKann es sich bei meinem unregelmäßigen Zyklus – gerade nach dem Absetzen der Pille – um PMOS (PCOS) handeln?

2_PCOSMir wurde die Pille verschrieben, weil ich an PMOS (PCOS) leide. Muss das sein?

2_PCOSMuss ich Angst haben, keine Kinder bekommen zu können

In meinem Therapiefahrplan erhältst du ein Konzept, welches alle Ursachen berücksichtigt und umfassende Alternativen bietet

Hier geht es zum Kontaktformular.

„Der Mensch enthält in sich alles Wissen und alle Weisheit,
die zur Heilung erforderlich ist“

Paracelsus

Übersicht über meine Testverfahren

Hier erhältst du Einblicke in mögliche Therapien/Diagnostiken

Welche Erfahrungen haben meine Patientinnen mit PMOS (PCOS) gemacht?

Laura (26 Jahre) berichtet: Mein Gynäkologe wollte mir unbedingt wieder die Pille verschreiben, nachdem ich sie vor 4 Monaten abgesetzt hatte und im Ultraschall „Zysten“ entdeckt wurden. Er diagnostizierte PCOS und sagte, dass es sonst schwer werden würde Kinder zu bekommen. In der Praxis von Frau Mohr bekam ich Rückhalt, meinem Körper noch etwas mehr Zeit zu geben. Ich hatte ja 10 Jahre die Pille genommen. Wir regulierten den Darm, die Schilddrüse und führten Vitalstoffe zu. Alles war im Ungleichgewicht. Basierend auf einem Hormonspeicheltest gab es regulative Pflanzenpräparate und nach weiteren 3 Monaten bekam ich mein Periode. Ich bin so happy. Heute ist PCOS kein Thema mehr.

Martha (35 Jahre) berichtet: In der Praxis für Frauengesundheit haben wir kontrolliert ob ich wirklich PMOS habe. Es stellt sich eine Insulinresistenz und erhöhte Androgene heraus. Ich musste mich in schulmedizinische Behandlung geben, aber mit Frau Mohr an meiner Seite, bekomme ich Tipps und tiefergehende Informationen. So fühle ich mich im Austausch mit den Ärzten auf Augenhöhe und muss nicht mehr alles so hinnehmen. Das trägt zu meinem Wohlbefinden deutlich bei.

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