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Die Nerven liegen blank

 

Nervenschwäche?

Ein alter Begriff für die Überreizung des Nervensystems die zur raschen Ermüdung und Überlastung führte. Der moderne Begriff: Burn-out. In der Medizin sprechen wir von Neurasthenie. Die Symptome bleiben gleich: Angst, Schlafstörungen, Abgeschlagenheit, Schwäche, Nervosität und psychosomatische Beschwerden.

 

In der Literatur des 19. Jahrhunderts werden zwei Gruppen der Neurastheniker beschrieben: Die verwöhnten und verweichlichten Menschen aus der Oberschicht und die abgearbeiteten Tagelöhner und Dienstboten. In der heutigen Zeit finden wir Stressbelastungen in allen Schichten und in jedem Alter.

 

Warum schreibe ich diesen Artikel? Patientinnen erzählen mir in der Praxis immer mehr von Angstzuständen, seelischer Anspannung und anhaltendem Stress. Alles reagiert überempfindlich – überreizt. Das kostet den Körper viel Energie, die rasch zur Neige geht, wenn Entspannungsphasen und die extra Portion Nährstoffe fehlen. Besonders gefährdet sind heute Frauen, die perfektionistisch handeln, überhöhte Ansprüche an sich selbst haben und unfähig scheinen, „nein“ zu sagen.

 

Die Über-Belastung führt zu starken Stimmungsschwankungen mit plötzlichen Wechseln von übermäßiger Freude in Schwermut, Kummer oder Trauer. Eine eben noch spürbare Ausgelassenheit schlägt um in Panik oder Angst. Die alten Psychoanalytiker prägten hierfür den Begriff der „Neurose“.

 

Die nervösen Symptome, die bei einer Neurasthenie auftreten, sind Zeichen dafür, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers durch die Anforderungen von außen geschwächt sind. Allen voran warnen Schlafstörungen gefolgt von nervösen Tics, Kopfschmerzen, Herzbeschwerden und Verdauungsproblemen. In der Frauenheilkunde sehen wir diverse Beschwerden an den Genitalorganen, den Wurzel der Ich-Identität und des kreativen Lebens. Schmerzen, Ziehen, Schwäche und Menstruationsbeschwerden sind nur einige davon. Schlanke Frauen neigen sogar zur Amenorrhö.

 

Das Hormonsystem reagiert sehr empfindlich auf Druck von Innen und/oder Außen. Der Regelkreis zwischen Hypophyse, Schilddrüse und Eierstöcken verändert sich. Manchmal reagiert die Schilddrüse entzündlich oder sogar selbstzerstörerisch (Morbus Hashimoto). Wir knicken psychisch und körperlich ein, unsere tragende Säule, die Wirbelsäule, reagiert mit Schmerzen und der Halteapparat mit Verspannungen.

 

Betroffene sollten zunächst einmal einen Gang herunterschalten und Entspannungsphasen einlegen, um sich wieder zu regenerieren. Es empfiehlt sich eine individuell abgestimmte Verhaltenstherapie um Muster zu erkennen, die die Störung begünstigt haben. Dies können dann durch neue, gesündere ersetzt werden.

 

Beugen Sie nervösen Störungen vor, indem Sie die Balance zwischen Stress und Erholung herstellen. Allen voran mit dem Trio Licht, Luft und Bewegung.

 

Als Unterstützung dienen Pflanzen die unterschiedliche Regelkreise ansprechen:

 

Anregung – Beruhigung

Stärkung – Vitalisierung

Konzentration – Unbekümmertheit

 

  • Melisse – Ausgleichend
  • Hopfen – Beruhigend
  • Passionsblume – Entspannend
  • Lavendel – Angstlösend
  • Johanniskraut – Ruhe und Licht gebend
  • Rosenwurz – Stärkend
  • Gingko – Konzentrationsfördernd
  • Taigawurzel – Stimulierend
  • Weißdorn – Herzkräftigend
  • Traubensilberkerze – Stimmungsregulierend

 

Dazu die nötigen Vitamine und Mineralien auffüllen und den hormonellen Regelkreis herstellen. In Begleitung von Massagen, Akupunktur, Eigenblutbehandlungen, Infusionen, Moxa und Ernährungsumstellung sowie andere Verfahren, die das naturheilkundliche Konzept abrunden.

 

Bei der Veränderung Ihrer Lebenssituation helfe ich Ihnen gerne in der Praxis für Frauengesundheit. Profitieren Sie von meiner psychologisch-orientierten Ausbildung zum Coach für Frauen in Veränderungsprozesse in Verbindung mit meinem Wissen über die Heilkräfte der Natur.

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